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WordPress Anleitung

CMS mit WordPress, 1. Teil

Als Benutzer (User) von WordPress (Abk. wp) erhalten Sie einen Zugang (Login) mit Benutzername und Passwort. Der Benutzername soll aus einer beliebigen Zeichenfolge bestehen (z.Bsp. adminWunderfrau2015Neu) – er kann später nicht mehr verändert werden. Das Passwort soll die höchste Sicherheit besitzen: eine lange Sequenz aus Gross/klein/Zahlen/Sonderzeichen.
Es sollte ab und zu verändert werden!
Wenige Personen sollen das Administrator-Recht besitzen.

Die Login-Seite kann als Lesezeichen abgespeichert werden oder auf der Startseite selbst als Link vorhanden sein. Z. Bsp. mit admin

Nach dem Login erscheint die sog. Admin-Ebene (Backend).  Als  wichtigste Orientierung ist links eine eigene Admin-Navigation ersichtlich: Dashbord, Beiträge, Medien, Seiten,… Design.

Ein wp-Projekt enthält im allgemeinen sog. Seiten (1) und Beiträge (2). Beiträge sind News-Artikel, Blog-Artikel oder allg. Aktualitäten.
wp-Projekte können auch ohne solche Beiträge sinnvoll sein. In diesem Fall enthält das Projekt „normale“ Webseiten mit einem eher konstanten, nicht zeitgebundenen Inhalt.

Seiten

wp-seiten

Besuchen Sie  die sog. Rubrik [Seiten] und klicken Sie links auf den Admin-Menupunkt SEITEN.
Sie erhalten die Liste der bereits vorhanden Seiten. Jede dieser Zeilen entspricht auch genau einer Seite d.h. hat eine Adresse (=URL) und quasi ein eigenes Fenster.
Klicken Sie auf eine Zeile zum „Bearbeiten“

Unbenannt

Bestehende Seiten können bearbeitet werden, Speichern=Aktualisieren (4)

Visuell: mit einem Editor arbeiten
(2) Absatz oder Überschrift1,2… setzt den Text in den dafür definierten  Stil.
(1) Arbeiten Sie nicht oder nur ausnahmsweise mit „B (fett), I (kursiv) oder U(unterstrichen)“ etc.

(3) Für die Darstellung einer Tabelle verwenden Sie mit Vorteil die spezielle Funktion (ein Plugin , das den Editor erweitert, ist i.A. bereits eingebaut).

Neue Seiten erstellen

Dazu wählen Sie  oben links ERSTELLEN
Nach dem Schreiben wählen Sie abschliessend Speichern und/oder Veröffentlichen.
Eine neue Seite ist nicht zwingend im Menu oben (oder links) sichtbar oder ist ev. noch nicht an der gewünschten Position im Menu. Wählen Sie wieder bei den Admin-Rubriken links den Posten [Design] und da den Menupunkt [Menüs] (1)

Menu-Navigation

Unbenannt

(2) Neue Seite anklicken und zum Menu hinzufügen (3).

(4) Auf der Menu-Darstellung kann per Maus-Drag/Drop alles wunschgemäss verschoben werden.:
Seiten als Unterseiten platzieren und Reihenfolge festlegen.
(5) Menu speichern!

In derselben Art können auch Beiträge bearbeitet und neu erstellt werden.

Dazu weiter im nächsten Artikel ➡

 

 

 

 

 

 

Web-Technologie/CMS

Für die vielfältigen Projekte meiner Kundinnen und Kunden ist die Suche nach einer zweckmässigen Technologie der erste wichtige Schritt.  Dazu kann mit folgenden Fragen Klarheit und eine Entscheidung getroffen werden:

  1. Sind häufig Änderungen an einer oder mehreren Seiten (z.B. an der Startseite) nötig.
  2. Das handling soll möglichst einfach sein.
  3. Dateien und Bilder sollen einfach (ohne sep.  FTP) auf den Server geladen werden können.
  4. Es gibt häufige News, die laufend ergänzt werden.
  5. Die Seitenstruktur muss variabel bleiben, denn es müssen neue Seiten und Rubriken ab und zu ergänzt werden.
  6. Rückmeldungen, Kommentare sind erwünscht.
  7. Bilder sollen zu Galerien gruppiert werden.
  8. Mehrere AutorInnen sind für Inhalte verantwortlich.
  9. Layout und Design sollen sich für alle möglichen Screen-Grössen eignen und automatisch anpassen.

Falls bei den obigen Fragen ab Punkt 4) ein- oder mehrmals ein JA zutrifft, empfehle ich eine sog. Standard-CMS-Technologie, die auch die Blog-Funktionalität und vor allem eine grosse Palette sog. Plugins bereithält.
Es existiert eine bereits unübersichtlich grosse Menge an ähnlichen CMS-Produkten,  die allesamt gute Noten erhalten von einer wachsenden Anzahl  Benutzer (= Community) und meist auch gratis sind (OpenSource).

Ich habe mich vor ca. 1 1/2 Jahren mit WordPress angefreundet und bin diesem Produkt bisher sehr gern treu geblieben.
Ein umfassendes Kennenlernen von WordPress würde mein tägliches Arbeitspensum jedoch klar sprengen, aber kontinuierlich und mit Hilfe der weltweiten wp-Community ist das Lernen und Optimieren ein lustvoller Prozess: „Ich bleibe dran“!

 

Ein Webprojekt entsteht

Im Umgang mit Kunden kommt es vor, dass wir nicht sofort eine gemeinsame Sprache sprechen können.  Daraus resultieren nicht selten Missverständnisse, Fehleinschätzungen und Planungsmängel, die vermieden werden sollen.
An dieser Stelle daher ein Versuch, das Verständnis zu wecken, damit wir uns möglichst optimal verstehen.

Webprojekt = ein Haus bauen

Dazu benötigen wir ein Stück Land: ein Webserver bei einer Firma verkauft uns den Platz. Wir mieten den (Speicher-) Platz durch ein Hosting-Abonnement. Dies kostet  CHF 5 bis 10.- pro Monat

Eine eindeutige Adresse wird dem Haus zugeordnet: diese Adresse heisst Domain oder auch URL-Webadresse. Wir können auch mehrere Adressen kaufen (Alias-Adressen), die alle zum selben Haus zeigen. Jede Adresse wird bei der gewählten Hosting-Firma  registriert und kostet im Moment CHF 15.50/Jahr.

Als (Web-) Architektin+Baumeisterin kümmere ich mich zusammen mit Ihnen zuerst um die Grobplanung, um später die Detailpläne für den eigentlichen Bau erstellen zu können.
In erster Linie entscheidend ist, wieviel und welches Mobiliar Sie zweckmässig unterbringen wollen. Soll ein Mehrfamilienhaus, ein mehrstöckiges Gebäude, ein flaches Bungalow, ein Fertighaus oder nur eine Baracke entstehen? Gibt es eine Empfangshalle, ein Eingangsportal, mehrere Eingänge? Wie sind die Verbindungs-möglichkeiten zwischen einzelnen Etagen und Zimmern vorgesehen?
Mit diesen Antworten wird die Struktur und interne Steuerung des Webprojekts beschrieben und definiert.

Die Navigation ist ein zentraler Teil dieser Steuerung und bezeichnet quasi ein Inhaltsverzeichnis der Räume, die besucht werden können: wenn sich ein Lift im Haus befindet, wäre dies vergleichbar mit den Beschriftungstafeln und Knöpfen im Innern des Liftes.

Struktur und Navigation zeigen erst, ob es sich um ein grosses oder eher kleines Projekt handelt. Mehrere Etagen, unterteilte Räume, Nebenräume, Gartenhäuser und Anbauten machen ein Projekt aufändig und daher teurer, als ein Gebäude mit wenigen einheitlichen Räumen und direkten Verbindungen.

Die Arbeit des Architekten kann der Kunde auch selber erledigen und mit fertigen Plänen direkt an den Baumeister gelangen, der ihm dieses Haus erbaut. Auch kann sich ein Grafiker, Designer vorgängig noch um die rein künstlerischen Aspekte kümmern: Farbe des Hauses, Proportionen, Art der Fenster, Verzierungen, Kunst am Bau.

Zusammenfassung:
eine Projekt-Vorarbeit besteht aus diesen Teilbereichen:
  • Strukur+Navigation:  Anzahl/Funktion der Zimmer, Stockwerke, Verbindungen, Ein-/Ausgänge, Zufahrt, Adresse
  • Design des Hauses: Farben, Proportionen, Innen- und Aussen-gestaltung, Tapeten, Bodenbeläge
  • Content: Inhalt der Räume d.h. Möblierung und alles was nach dem Bau hineingetragen wird

Lesen Sie weiter im nächsten Artikel…

 

Inhalt statisch oder dynamisch?

In diesem Artikel versuche ich einige Punkte zu klären, die den eigentlichen Inhalt des Webprojektes  betreffen. Also die Art und Weise der Möblierung, die Sie oder andere Personen in die Räume tragen.

Wenn Sie am Haus selber nichts verändern wollen und das Mobiliar für eine längere Zeit nicht auswechseln/umstellen werden, dann benötigen Sie kein sogenanntes Content-Management-System (=CMS). Diese Webseiten heissen dann „statisch“. Dies bedeutet nicht, dass der Inhalt unveränderbar ist.
Es heisst vielmehr: jede Webseite besteht aus einem kompakten  Dokument (auf dem Webserver), das Struktur und Inhalt enthält. Dieses Dokument kann mit einem passenden Web-Editor verändert und wieder auf den Server hochgeladen werden. Als sog. Down-/Upload-Programm verwendet man in diesem Fall ein ftp-Programm (z.B. FileZilla) und einen passenden Editor für html-Dokumente (Dateien). Das Dokument enthält spezielle (nicht sichtbare) Angaben <head> und einen Inhalt-Block <body>. Das Handling mit Down-/Upload kann aufwändig sein, muss aber nicht. Eine saubere Struktur lässt die Dokumente und den Code im <body> leicht finden und bearbeiten.

Falls Sie das Haus selber aus- oder umbauen möchten und die Inhalte öfters wechseln, dann benötigen Sie „dynamische Webseiten“ und ein CMS. Die Webseiten sind jetzt nur als „leere Dokumente“ vorhanden und beziehen den Inhalt erst, wenn sie quasi besucht werden. Am Beispiel des Hauses:
die Räume sind leer und ein Plan beschreibt nur die genaue Platzierung der Möbel. Erst wenn Besuch kommt, wird das Mobiliar aus der Lagerhalle geholt, wo sich die Einzelstücke befinden. Diese Stücke sind eindeutig etikettiert und i.A. nur einem Raum zugeordnet.
Das eigentliche CMS bearbeitet nun diese Lagerhalle:
Sie bearbeiten also nicht die Möbel in den Räumen des Hauses, sondern nur in der Lagerhalle. Mit einem umfangreichen CMS können Sie auch das Haus bearbeiten und sogar des Design verändern.

Für kleinere Projekte verwende ich ein CMS, das nur die Lagerhalle bearbeiten kann. Dieses CMS ist aber auch dazu geeignet, Inhalte zu duplizieren, automatisch ein- und ausblenden zu lassen. Bilder und Dokumente können ebenfalls damit hochgeladen werden.

Für grössere Projekte, die diverse Spezialitäten benötigen (Blog, Artikel, News, mehrere Autoren etc.) baue ich ein Fertighaus mit einem komplexen CMS. Im Moment ist WordPress meine Wahl. Die neuen Vorlagen erlauben sehr schöne eigene Design-Anpassungen und vor allem sind diese neuen sog. „Themes“ auf Mobiles, Tablets etc. optimal ausgerichtet.